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Plaut wenig attraktiv 08.11.2002
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank halten die Plaut-Aktie (WKN 918703) für wenig attraktiv.
Die Quartalszahlen von Plaut hätten keine große Überraschungen gebracht, allerdings sei der Ergebnisausblick auf das Gesamtjahr erneut zurückgenommen worden (der Planumsatz für 2002 sei von 230 Mio. Euro auf 215 Mio. Euro reduziert worden). Der Quartalsumsatz von 48 Mio. Euro habe um 25% unter der Vorjahresperiode gelegen, hauptsächlich bedingt durch eine Kapazitätsreduktion in den USA und den Verkauf verlustbringender Töchter. Das Nettoergebnis von -1,4 Mio. Euro sei darüber hinaus durch Wechselkursschwankungen und Restrukturierungsaufwendungen(-0,2 Mio. Euro im 3. Quartal, -2,5 Mio. Euro in den ersten neun Monaten) beeinflusst worden.
Plaut gehe weiterhin den Weg eines ambitionierten Restrukturierungsprogramms ("TargetTen"), das eine EBITDA-Marge von 6% zum Ziel habe und das bereits Erfolge gezeigt habe. Die Wettbewerbsdynamik der Branche und das permanente Währungsrisiko sorgten jedoch für einen Gegenwind, der eine deutliche Ergebnisverbesserung erschwere. Performancemäßig habe die Aktie mit dem Sektor mithalten und seit Anfang Oktober stark zulegen können. Bewertungsmäßig dürfte der Markt von einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Jahr 2003 ausgehen.
Die Analysten der Erste Bank sehen in der Plaut-Aktie mit einem EV/EBITDA von 6,8x für 2002 zur Zeit keine hohe Attraktivität.
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